Donnerstag, 15. Juni 2017

Rezension zu 'Immer wieder im Sommer' von Katharina Herzog



Titel: Immer wieder im Sommer
Autor: Katharina Herzog
Verlag: Rowohlt Verlag
Seitenzahl: 384
Preis: 12,99€ (Softcover)
Erscheinungsdatum: 22.04.2017

Genre: Roman



 I N H A L T 

Vom Mut, das Glück wiederzufinden. Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...



 C O V E R  +  T I T E L 



Das Cover ist schön und bunt, so wie auch sommerlich gehalten und macht sofort Lust aufs Lesen. Der Titel des Buches kommt irgendwann in der Geschichte vor, aber wann und in welchem Zusammenhang möchte ich euch nicht verraten.



 E R S T E R   S A T Z 


"Jemand, der die emotionale Tiefe einer Pfütze besitzt, kann doch gar nicht verstehen, dass sich im Leben nicht immer alles um Sex dreht."



 A U T O R I N 


Katharina Herzog, die schon immer Spaß daran hatte Geschichten zu schreiben, war eine Zeit lang als Journalistin tätig, begab sich dann aber wieder in die Schreibwelt zurück um das Genre: Liebes-Belletristik zu bereichern. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.




 E I G E N E   M E I N U N G 


PRO:


➔ Ein wunderbarer flüssiger Schreibstil aus der Ich-Perspektive von jeweils den einzelnen Protagonisten geschrieben.

➔ Man ist direkt in der Geschichte drin und fiebert mit den verschiedenen Generationen mit. Die Kapitel sind dabei sehr kurz gehalten.

➔ Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich in alle gut hineinversetzen. Die Hauptprotagonistin Anna möchte ihre Jugendliebe auf Amrum wiedersehen, aber wegen bestimmter Begebenheiten nimmt sie ihren Ex-Mann, ihre beiden Töchter und ihre demente Mutter, zu der sie schon lange keinen Kontakt mehr hatte auf diese Reise mit. Auf Amrum selbst merken sie selbst alle, was wirklich wichtig im Leben ist.
Frieda, die Mutter von Anna ist eine liebe aber auch bestimmende ältere Frau, die unter Demenz leidet, aber sie habe ich echt gern gehabt. Aus ihrer Perspektive wurde nur in Form von Tagebucheinträgen geschrieben. 
Sophie, die 14-jährige Tochter ist eine rebellische Jugendliche, die häufig bockt und auch manchmal nervt, aber so sind die meisten Teenager nunmal.
Nelly ist grade mal acht Jahre alt, aber sie ist eine kleine Alleskönnerin. Sie backt und kocht gern und ist ein sehr lieber Charakter, den ich sehr ins Herz geschlossen habe.
Max, der Ex-Mann von Anna ist ein ruhiger Typ und zunächst denkt man dass er wegen der Vergangenheit ein Arsch ist. Mit der Zeit wird er aber auch zu einem lieben Menschen geformt, der Ruhe ausstrahlt, was allen ganz gut tut.
Jan, die Jugendliebe von Anna, ist für mich immer noch ziemlich Jugendlich geblieben, deswegen habe ich gehofft, dass die beiden sich nicht näher kommen.
Milan, dem die auf der Reise zufällig begegnen, ist ein rebellischer Jugendlicher, der aber was auf dem Kasten hat und den ich zudem auch gern mochte.

Kontra:  

 Die Geschichte war zu schnell zu Ende. 


FAZIT: Ein schöner, leichter, aber auch tiefgründiger Sommerroman, den sowohl Jung als auch Alt lesen kann.





B E W E R T U N G 

★★★★★

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