Samstag, 22. April 2017

(Rezension) - Ein Traum wie ein Leben

Ein Traum wie ein Leben - Jeannette Kauric

Vielen lieben Dank an Jeannette Kauric, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Vielen Dank für diesen tollen Funko Pop !!! (Funko auf dem Foto: Belle von "Once upon a time")


Titel: Ein Traum wie ein Leben
Autorin: Jeannette Kauric
Verlag: Selfpublish 
Seitenzahl: 244
Preis: 9,99€ (Taschenbuch) 3,99€ (E-Book)
Erscheinungsdatum: 10.02.2017

Genre: Roman



 I N H A L T 

 Michael ist beruflich erfolgreich, ledig und genießt sein Leben in vollen Zügen: mit seinem schicken Mercedes, teurer Designerkleidung und in der Gesellschaft wechselnder Frauen. Doch dann wird ihm eine Wette mit seinem Kumpel zum Verhängnis. Die Herausforderung: er muss die bodenständige Lisa, Tochter eines Düsseldorfer Modeunternehmers, kennen lernen und um den Finger wickeln. Leider passt Lisa so gar nicht in sein Beuteschema. Doch dann reißt ein plötzlicher Unfall Michael heraus aus seiner Großstadtwelt in eine gänzlich andere, in der Geld und Einfluss nichts wert sind. Hier wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert ... Wo endet die Realität und wo beginnen Träume?
 (www.lovelybooks.de)


 Z I T A T 

"So wage nun den nächsten Schritt,
kämpfen tust du nicht allein.
Glaube mir, auf Schritt und Tritt
wird das Schicksal mit dir sein."

 (Zitat aus 'Ein Traum wie ein Leben')




 C O V E R  +  T I T E L  

Das Cover ist wirklich traumhaft schön. Die Farben des Himmels verleihen dem Cover einen magischen und romantischen Touch.
Der Schatten der beiden Personen auf dem Bild vor diesem romantischen Hintergrund gefallen mir besonders gut, da ich Cover mit Menschen drauf total schön finde - dass man aber die Gesichter der Leute nicht erkennen kann ist durchaus positiv, da man sich als Leser trotzdem ein eigenes Bild der Charaktere machen kann.
Den Titel fand ich ebenfalls sehr ansprechend und passend, da es in dem Buch um das wahre Leben und einen Traum geht, indem Michael handelt und gefesselt ist.




 E R S T E R   S A T Z 

"Lautes, verzweifeltes Geschrei."



 A U T O R I  N 

Jeannette Kauric, 1990 geboren in Velbert, studierte Geschichte und Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. 'Ein Traum wie ein Leben' ist ihr erstes Buch, welches sie selbst schrieb.



 E I G E N E   M E I N U N G 

Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch mit dem wunderschönen Cover gefreut, jedoch bin ich leider ein wenig enttäuscht worden.

Zunächst fiel der einfache und etwas zu sehr erzählerische Schreibstil auf. Der Schreibstil der Autorin ist mir persönlich zu sehr nacherzählend. Mir kam es an einigen Stellen vor, als wäre es ein Aufsatz in der Schule gewesen. Ich bin solch einen Schreibstil überhaupt nicht gewöhnt, deshalb konnte ich mich in der Geschichte nicht komplett fallen lassen.

Auch die Charaktere wurden für meinen Geschmack nur angerissen, vor allem zu Lisa konnte ich keine Bindung aufbauen, da sie in meinen Augen sehr naiv für ihr Alter wirkt.
Die Geschichte zwischen Michael und Lisa, welche eine Wette war, ob er es schafft, sie rumzukriegen, hat auf mich sehr kindisch gewirkt und Michaels Art hat mir dadurch überhaupt nicht zugesagt. Er ist mir zu oberflächlich und arrogant.
Mir gefallen reife Männer in Büchern durchaus besser, was aber nur meine persönliche Meinung widerspiegelt.
Trotz seiner Wandlung, die Jeannette zwar gut herausgearbeitet hat, konnte ich mit diesem Charakter nichts anfangen, was ich sehr schade fand, denn eigentlich bekommen die Protagonisten bei mir im Laufe der Geschichte einen immer besseren Eindruck. Es kann wirklich sein, dass es an dem sprachlich plumpen Stil gelegen hat, da seine Ausdrucksweise manchmal überhaupt nicht schön war, aber an etwas ganz genauem kann ich es auch nicht festlegen.

Mir tat Lisa wirklich sehr leid in dem Buch, da sie ja quasi nur ein Zwecks-Objekt durch die Wette geworden ist und sie anscheinend echte Gefühle aufgebaut hat. In Lisa konnte ich mich zum Teil besser einfühlen als in Michael, aber die Tiefe in den Charakteren hat mir trotzdem gefehlt.
Ich konnte zum Beispiel überhaupt nicht nachvollziehen, dass sich Lisa so schnell auf den Michael eingelassen hat. Sie haben beim ersten Zusammenstoß sofort geflirtet und Seerobben gefüttert, ohne dass sie sich überhaupt kannten. Das kam auf mich so rüber, als ob die Autorin schnell in das Geschehen eintauchen will, ohne Spannung zu erzeugen.
Da war mir Lisa einfach zu naiv und hinterher auch selbst Schuld, dass sie sich so schnell auf jemand eingelassen hat.

Wenn ich der Autorin einen Tipp geben könnte, wäre es als Erstes, die erzählerische Perspektive hinter sich zu lassen und den Ich-Erzähler auszuprobieren, da die Geschichte dann vielleicht einen authentischeren Ausdruck hätte und sie nicht so Aufsatz-mäßig beim Leser ankommen würde.

Trotz der NUR 240 Seiten, hat sich die Geschichte für mich leider sehr in die Länge gezogen, da ich mich immer wieder von anderen Dingen ablenken lassen habe und nie ganz tief in die Geschichte eintauchen konnte.

Ich möchte noch einmal ausdrücklich sagen, dass diese Rezension nur meine Meinung beinhaltet und würde euch raten, dieses Buch selber zu lesen, da ihr vielleicht einen komplett anderen Eindruck von der Geschichte bekommen könntet als ich.

Nichts desto trotz kann ich der Geschichte nicht mehr als 2 Sterne geben, da das Cover und der Titel mich wirklich sehr beeindruckt haben, aber die Geschichte einfach nicht meins war. Danke trotzdem, dass ich es lesen durfte.

Eure Jessi 🌸



 B E W E R T U N G   I N   S T E R N E N 

★★


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